Software und IT-Services für Sparkassen, Landesbanken und Individualkunden
Frankfurt, 13. Januar 2009. Auf der CeBIT präsentiert der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, die Finanz Informatik, in der Zeit vom 3. bis 8. März 2009 am Stand der Sparkassen-Dienstleister in Halle 17, D14, sein Dienstleistungs- und Lösungsangebot. Einen Themenschwerpunkt bildet angesichts der bevorstehenden Umstellung der IT der Sparkassen in Nord- und Ostdeutschland sowie dem Saarland die Migration auf die Gesamtbanklösung OSPlus (One System Plus). Außerdem stellt die Finanz Informatik das Thema Multikanalvertrieb und die Vertriebs- und Gesamtbanksteuerung mit OSPlus vor. In weiteren Präsentationen erläutert sie ihre IT-Strategie, zeigt die Vorteile konsolidierter IT-Landschaften auf und gibt einen Überblick über ihre IT-Dienstleistungen für Landesbanken und Individualkunden.
Die Finanz Informatik betreut als IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe 441 Sparkassen, zehn Landesbanken, zehn Landesbausparkassen und weitere Unternehmen mit IT-bezogenen Services, Produkten und Dienstleistungen. Mit der Gesamtbanklösung OSPlus betreibt sie das führende IT-System für die Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland. Die Software deckt sämtliche Standardprozesse und Workflows im modernen Retailbanking ab. Die offene Schnittstellenarchitektur ermöglicht eine tiefe Integration von Prozessen über Anwendungs- und Systemgrenzen hinweg.
Mehr als 300 Sparkassen nutzen derzeit die Standardsoftware für das Retailbanking. Seit 2002 betreibt die Finanz Informatik den Rollout der Gesamtbanklösung auf Grundlage ihrer standardisierten, praxiserprobten Migrationskonzepte. Zuletzt wurden die Sparkassen in Bayern bis Ende Oktober 2008 erfolgreich und unter konsequenter Einhaltung des veranschlagten Zeitplans in Serien auf OSPlus überführt.
Migration auf die Gesamtbanklösung OSPlus
Aus Anlass der bevorstehenden Migration von rund 140 Sparkassen in Nord- und Ostdeutschland sowie im Saarland erläutert der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe auf der CeBIT praxiserprobte Konzepte für die Migration auf die Gesamtbanklösung OSPlus. Bis 2011 werden die Sparkassen in Serien von bis zu 25 Instituten auf die Gesamtbanklösung übergeleitet.
Nach Abschluss dieser letzten Migrationswelle werden sämtliche Sparkassen in Deutschland mit OSPlus arbeiten. Auf der CeBIT erläutert die Finanz Informatik den Migrationsprozess, ihre Konzepte zur Projektabwicklung und -organisation, Qualifizierungsangebote für die Anwender sowie das schlüssige Kommunikationskonzept.
Multikanalvertrieb mit OSPlus
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt auf der CeBIT ist der integrierte, prozessorientierte Multikanalvertrieb mit OSPlus. In praxisnahen Präsentationen wird aufgezeigt wie OSPlus-Vertrieb den aktiven Verkauf von Sparkassen- und Verbundprodukten durchgängig über alle Phasen des Vertriebsprozesses unterstützt. Verlässliche Daten aus den verschiedenen Kommunikationskanälen werden dabei im Sinne einer zielgerichteten Kundenansprache umfassend und schnell am Beraterarbeitsplatz bereitgestellt.
Ein besonderes Highlight im Zusammenhang mit dem Multikanalvertrieb zeigt die Finanz Informatik mit der neuen Version 5.0 der vielfach ausgezeichneten Internetfiliale. Dabei erläutert sie anhand des Beispiels ihre Multikanal-Stategie und stellt die Pläne für den bundesweit einheitlichen Rollout der Software sowie die für die nächsten Jahre geplanten Weiterentwicklungen vor.
Vertriebs- und Gesamtbanksteuerung
Angesichts des verschärften Preiswettbewerbs im Retail-Segment und der fortschreitenden Globalisierung der Finanzmärkte zeigt die Finanz Informatik auf der CeBIT Wege in der Vertriebs- und Gesamtbanksteuerung auf, um die Rentabilität im Kundengeschäft durch ein konsequentes Management von Risiken und Kosten nachhaltig zu gewährleisten. Der IT-Dienstleister präsentiert das leistungsfähige betriebswirtschaftliche Instrumentarium der OSPlus-Banksteuerung mit seinen tief in die Vertriebs- und Kernbanksysteme integrierten Modulen.
Die Anwendungskomponenten ermöglichen eine systematische Steuerung der strategischen Geschäftsfelder von Banken und Sparkassen. Dies geschieht durch eine integrierte Betrachtung von Vertriebserfolgen und Banksteuerung sowie die Umsetzung individueller Chancen- und Risikostrategien durch konsequente Vertriebsplanungs- und Steuerungsprozesse. Im OSPlus zur Verfügung gestellte Best Practice-Muster von erfolgreichen Vertriebssparkassen bieten konkrete Beispiele aus dem Bereich des Vertriebs- und Aktivitätencontrollings. Mit dem flexiblen Reporting werden leistungsfähige, integrierte Business Intelligence-Komponenten zu sehen sein, mit denen Sparkassen aus OSPlus heraus individuelle, auf ihren spezifischen Bedarf zugeschnittene Controllingsysteme generieren können.
Frankfurt, 13. Januar 2009
