Sparkassen bauen Computer-Netze aus
Frankfurt. Die Finanz Informatik, der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe mit Sitz in Frankfurt am Main, hat damit begonnen, die Computer-Netze der Sparkassen umzustellen. Basis sind virtuelle Netzanbindungen unter Verwendung von DSL-Technologien. Die Umstellungsmaßnahmen werden bis 2012 abgeschlossen sein und führen zu einer Leistungssteigerung der Netze bei gleichzeitiger Kostenreduzierung.
Die Computer-Netze der Sparkassen bilden das Rückgrat der gesamten digitalen Datenübertragung der Institute und erstrecken sich flächendeckend über das gesamte Bundesgebiet. Insgesamt werden fast 16.000 Geschäftsstellen mit circa 300.000 Endgeräten, davon rund 57.000 Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker, vernetzt. Als kommunikationstechnische Grundlage für die IT-Gesamtbanklösung OSPlus der Finanz Informatik tragen die Netze wesentlich zum Geschäftserfolg der Sparkassen bei. Neben den typischen Bankanwendungen werden die Netze aber auch zur Übertragung von Telefoniediensten genutzt. Ziel ist es, die Netze zur Übertragung aller digitalen Daten zu verwenden – also als so genanntes „All-In-One-Netzwerk“. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen.
Grundlage dieser Maßnahme ist das neue strategische Netzwerk-Konzept OSPN (One System Plus Netzwerk), welches die Kommunikation zwischen den Sparkassen-Zweigstellen, der jeweiligen Sparkassen-Hauptstelle und den Rechenzentren der Finanz Informatik vereinfacht. Hierzu werden anstelle der bisher eingesetzten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen virtuelle, verschlüsselte Netzanbindungen verwendet, die es erlauben, direkte Übertragungswege zwischen den beteiligten Standorten herzustellen. Als Anschlusstechnik wird konsequent auf die DSL-Technologie gesetzt. Zur Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit des Netzes arbeitet die Finanz Informatik mit unterschiedlichen Carriern zusammen.
OSPN führt durch eine konsequente Nutzung von Synergien und Skaleneffekten zu wesentlichen Koteneinsparungen. Auch das hohe Maß an standardisierten Betriebsprozessen unterstützt diesen positiven Effekt. Fridolin Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik: „Mit OSPN baut die Finanz Informatik das Leistungsangebot für die Sparkassen weiter aus und bietet Service aus einer Hand: Von der Beratung über die Umsetzung bis hin zum Support“. Die Kunden des Unternehmens seien damit technisch für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet, so die Finanz Informatik abschließend.
Ihr Gesprächspartner
für Rückfragen:
Herr Volkmar Mrass
Pressesprecher
Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Tel.: 069 / 74329 - 51406
oder: 0172 / 66 06 956
E-Mail:
volkmar.mrass@f-i.de
