Editorial
02_2007
Das Medienecho war beachtlich. Wirtschafts- und Lokalzeitungen berichteten ebenso wie Nachrichtenagenturen, Hörfunk und TV. Der Auslöser: Die FinanzIT tritt in Verhandlungen mit der Sparkassen Informatik, um einen neuen IT-Dienstleister für die Sparkassen-Finanzgruppe zu formen. So könnte der europaweit größte IT-Dienstleister der Finanzbranche entstehen.
Gründlich hatte die FinanzIT diese Entscheidung vorbereitet. Dazu intensive Analysen initiiert, Gespräche mit potenziellen Partnern und Lieferanten geführt, um zwei valide Alternativen den Gesellschaftern vorzulegen: Eine ausgeprägte Marktöffnung sowie die gewählte Option einer IT-Konsolidierung innerhalb der Finanzgruppe. Das Votum: Kompetenzen sollen sich ergänzen. So besteht die Chance, die IT-Effizienz im Verbund nachhaltig zu steigern. Auf rund 200 Millionen Euro pro Jahr beläuft sich – ersten Schätzungen zufolge – das Synergiepotenzial nach einer Migrationsphase.
Um höhere Effizienz geht es auch in unserem Titelthema. Der SVN, der SGVHT, die Sparkasse zu Lübeck und die Wartburg-Sparkasse berichten über die Optimierung der Passiv- und Serviceprozesse nach Modell P. So unterschiedlich die Vorgehensweisen im Detail auch sein mögen. Dass die Einführung von Modell P sich auszahlt, darin sind sich alle einig. Und für die IT zeigt sich einmal mehr: Ihr optimaler Einsatz ist Schlüsselfaktor für schlanke und serviceorientierte Prozesse und damit auch entscheidend für den Erfolg am Markt.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.
Dr. Thomas Noth
Vorsitzender der FinanzIT-Geschäftsführung
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