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03_2007
Die Idee entstand in der Badewanne. Vor genau 40 Jahren benötigte John Shepherd-Barron dringend Bargeld, doch er erreichte seine Bankfiliale eine Minute zu spät – das Institut hatte bereits geschlossen. Das ärgerte den Briten noch Stunden später. Bis er – so die Legende – bei einem entspannenden Bad die Idee zu einem Bargeld-Auszahlautomaten hatte.
Dass seine Idee zur Realität werden konnte, verdankte Shepherd-Barron einem glücklichen Umstand: Er war 1967 Manager bei der De-La-Rue-Gruppe. Gemeinsam mit dem damaligen Chef der Barclays Bank, Harold Darvill, ließ der einen Geldausgabeautomaten entwickeln. Das erste Gerät wurde am 27. Juni 1967 in Enfield Town nördlich von London aufgestellt.
Allerdings war Shepard-Barrons Idee nicht der erste Anlauf zur Entwicklung eines Geldautomaten. Bereits 1939 wurde das erste funktionierende Gerät von dem aus der Türkei stammenden Armenier George Luther Simjiam gebaut und von der City Bank of New York, der heutigen Citibank, probeweise in Betrieb genommen. Der Versuch scheiterte allerdings an der mangelnden Akzeptanz durch die Kunden.
Inzwischen ist der Geldautomat aber aus keiner Bankfiliale mehr wegzudenken. Ende der sechziger Jahre gab es weltweit bereits 781 Automaten. Heute sind es 1,64 Millionen Geräte.
Allein die an die FinanzIT angeschlossenen Sparkassen betreiben derzeit insgesamt 8.700 Geldauszahler.
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