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Kontokosten

Die Mehrheit der Bankkunden in Deutschland hat keinen genauen Überblick über die Höhe ihrer Kontoführungsgebühren, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank zum Thema „kostenloses Girokonto“.

Obwohl knapp zwei Drittel der Befragten angeben, sich in ihren Finanzangelegenheiten gut oder sehr gut auszukennen, haben nur rund 44 Prozent der befragten Männer und Frauen ihre Bankgebühren wirklich im Blick. Lediglich 23 Prozent der Befragten – vor allem junge Männer und Frauen zwischen 18 und 29 Jahren (42 Prozent) – geben an, ein kostenloses Girokonto zu besitzen. Doch fallen bei etwa 22 Prozent der Bankkunden mit kostenlosem Girokonto nach eigenen Angaben „versteckte“ Gebühren an, etwa für Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften.


26 Prozent der Befragten können keine Aussage darüber treffen, ob und wieviel Bankgebühren sie zahlen. Vor allem Hausfrauen (41 Prozent) und die 30- bis 49-Jährigen (32 Prozent) geben an, nicht über ihre Kontoführungsgebühren Bescheid zu wissen. Jeder Sechste – vor allem Ein-Personen-Haushalte (26
Prozent) und über 60-Jährige (25 Prozent) – befasst sich nach eigener Auskunft generell „nie“ mit seinen Finanzen.
Nur vier Prozent der Befragten stören sich hingegen an Kontoführungsgebühren. Für die Gruppe der Selbstständigen und Freiberufler (zehn Prozent) sind hohe Bankgebühren am ärgerlichsten.

Doch obwohl es kostenlose Girokonten gibt, die diesen Namen auch verdienen, zahlt nach eigenen Angaben mehr als ein Drittel der Befragten mindestens 60 Euro im Jahr für das Girokonto, 20 Prozent zahlen sogar mindestens 120 Euro im Jahr.

 

www.commerzbank.com

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Letzte Aktualisierung: 07.11.2007