Titelthema
04_2007
Die Verbandssparkasse Meldorf hat ihr Projekt zur Migration auf die Zentrale Produktionsplattform (ZPP) eng verzahnt mit der Umstellung auf das Integrierte FinanzIT-Netz, kurz IFN. Aus gutem Grund: Für ZPP wäre eine Anhebung der Standard-Anbindung auf eine Premium-Anbindung erforderlich gewesen. Diese Kostensteigerung konnte vermieden werden und stattdessen profitiert das Institut jetzt von den flexiblen und skalierbaren Bandbreiten des IFN.
Mit dem Einsatz von ZPP werden wesentliche Aspekte der Not- und Ausfallplanung umgesetzt, insbesondere die erhöhte Ausfallsicherheit. Das neue IFN unterstützt diese Ausrichtung, da eine Geschäftsstelle nicht mehr von der Online-Fähigkeit der Hauptstelle abhängig ist. Denn IFN ist eine Netzstruktur mit gleichberechtigten Anschlusspunkten. Und das bedeutet: Die Datenströme werden direkt zum Zielanschluss geleitet. Bislang übernahm die Hauptgeschäftsstelle aufgrund der sternförmigen Netzstruktur eine Konzentratorfunktion.
Auch unter Kostengesichtspunkten hat sich die Entscheidung ausgezahlt. Allein durch die stringente Standardisierung im Zuge der IFN-Einführung spart das Institut nach eigenen Aussagen rund 40 Prozent der Gesamtkosten im Netzbetrieb.
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