Titelthema
04_2007
Fragen an Werner Helmke, Programmleiter ZPP
Herr Helmke, 13 Institute sind 2007 auf ZPP migriert. Was lief aus Ihrer Sicht besonders gut?
Besonders hervorzuheben ist die durchweg gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten der FinanzIT und unserer Kunden, und zwar bei allen bisherigen Migrationsprojekten. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass alle Umstellungen – mit Ausnahme des Pilotinstitutes der Sparkasse St. Wendel – bereits am Samstag abgeschlossen werden konnten. Unsere Planungen für das Migrationswochenende sehen eigentlich Aktivitäten von Freitag bis Sonntag vor. Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse ist es unser Ziel, die Migrationsaktivitäten weiter zu optimieren.
Wo sehen Sie denn noch Nachbesserungsbedarf?
Potenzial sehe ich vor allem in der stärkeren Sensibilisierung der Beteiligten im Blick auf die Abhängigkeiten einzelner Aufgaben. Ich denke hier beispielsweise an die Lizenzfragen im Citrix- und Microsoftumfeld, die frühestmöglich geklärt werden sollten, um die Lizenzen vom Kunden termingerecht bereitstellen lassen zu können.
Zudem müssen wir künftig darauf achten, dass unsere Kunden die Systeme so früh wie möglich testen. Möglich ist das schon, sobald Teilsysteme zur Verfügung stehen. Das ist deshalb wichtig, um den Aufwand in der unmittelbaren Vorbereitungsphase auf die Migration zu reduzieren. Auch wir als FinanzIT arbeiten kontinuierlich daran, das Migrationsvorgehen weiter zu verbessern und die Fehlerquote zu reduzieren. Nach jedem Migrationswochenende besprechen wir die Dinge, die nicht optimal gelaufen sind.
Welche Unterstützung können die Institute bei den Vorbereitungen und am Migrationswochenende von der FinanzIT erwarten?
Das Migrationsprojekt führen Institute und FinanzIT gemeinsam durch. Jedem unserer Kunden stellen wir ein festes FinanzIT-Projektteam zur Seite. Bei der Erhebung der notwendigen Daten, die unsere Kunden zu liefern haben, unterstützt dieses Projektteam, wo immer es möglich ist. Gemeinsam mit den Instituten plant es auch die Umstellungswochenenden. Und zu guter Letzt begleiten wir die Umstellung – sowohl mit Mitarbeitern beim Kunden vor Ort als auch bei der FinanzIT.
Die ZPP-Plattform wird sich weiterentwickeln. Welche Funktionalitäten stellt die FinanzIT als nächstes den Instituten zur Verfügung?
Wir bieten bereits heute ein umfassendes Produkt an, das sich nahtlos in unser Infrastruktur-Portfolio einfügt. Es beinhaltet die Ende-zu-Ende-Verantwortung vom Anwendungsbetrieb bis zum Clientbetrieb und schließt beispielsweise auch den Kassebetrieb (JCash) unter Verwendung von Full Serviced Thin Clients ein. Im kommenden Jahr werden wir dann das weiterentwickelte Druckkonzept umsetzen und weitere Anwendungen integrieren. Zudem wird die technische Basis optimiert, um Ressourcen und dadurch letztendlich Kosten zu sparen.
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