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04_2007
Mehr als drei Viertel der Kontoinhaber veranlassen alltägliche Geschäfte wie Überweisungen und die Verwaltung von Daueraufträgen heutzutage vom heimischen Rechner aus. Durch den Wegfall des regelmäßigen Filialbesuches haben Bankberater jedoch nur wenige Gelegenheiten, Kontoinhaber persönlich anzusprechen.
Dennoch haben Kunden ein Interesse an aktiver, persönlicher Beratung. Mehr als ein Drittel der deutschen Online-Banking-Nutzer möchte aktiv von ihrem Bankberater angesprochen werden. Sie hoffen, auf diese Weise von neuen Produkten und Investitionsmöglichkeiten zu erfahren. Dies ergab die Trendstudie Bankpräferenzen des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit handelsblatt.com, wiwo.de und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.
Den größten Beratungsbedarf haben junge Kunden ohne lange Erfahrung mit Bankprodukten: In der Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen möchte mehr als die Hälfte der Befragten von ihrem zuständigen Betreuer angesprochen werden. Ähnlich ist die Situation bei den Berufseinsteigern, die zum ersten Mal über regelmäßiges, eigenes Einkommen verfügen:
In höheren Altersklassen ist die persönliche Finanzplanung meist schon so weit gediehen, dass kein großer Bedarf an Anlageempfehlungen mehr besteht. Lediglich in der Gruppe der 51- bis 60-Jährigen bezeichnen überdurchschnittlich viele Befragte eine solche Initiative ihres Beraters als „eher wichtig“. In dieser Altersklasse stehen oft wichtige Entscheidungen für den späteren Ruhestand an.
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